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Arbeitsfläche mit Mehl, Nudelholz und Pasta.
20.09.2017, 07:31:10

Con Amore: Pasta selber machen

Wenn Sie etwas mehr Zeit haben, lohnt es sich, Pasta einmal selbst zu machen. Denn auch wenn es eine große Auswahl hervorragender fertiger Pasta gibt: Selbstgemachte Nudeln bringen noch einmal eine Extraportion Amore auf den Teller.

Und das Beste daran? Für einen klassischen Pastateig brauchen Sie nur wenige Zutaten. Ob Tagliatelle, Ravioli oder Farfalle – wir zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Pasta ganz einfach selber machen.

Pasta selber machen mit wenigen Zutaten

Als Faustregel können Sie pro Person mit etwa 100 Gramm Nudelteig rechnen.

Für einen klassischen Eiernudelteig benötigen Sie Mehl, Eier und eine Prise Salz. Dieser Teig eignet sich besonders gut für Bandnudeln wie Tagliatelle sowie für gefüllte Pasta wie Ravioli oder Tortellini.

Möchten Sie Pasta ohne Ei selber machen, können Sie stattdessen Mehl und Wasser verwenden. Als Orientierung eignet sich ein Verhältnis von etwa 2:1.

Auch farbige Pasta lässt sich ganz einfach selber machen: Gedünsteter und fein gehackter Spinat färbt den Teig grün, Sepiatinte sorgt für schwarze und etwas Tomatenmark für rötliche Pasta. Die jeweilige Zutat wird einfach während des Knetens in den Teig eingearbeitet.

1. Den Pastateig vorbereiten

Geben Sie zunächst das Mehl auf eine saubere Arbeitsfläche und formen Sie in der Mitte eine Mulde.

Geben Sie die Eier und eine kleine Prise Salz hinein.

 

Arbeiten Sie das Mehl nach und nach von außen in die Eier ein und verkneten Sie anschließend alles gründlich mit den Händen, bis eine glatte Teigkugel entsteht. Das kann gut und gern zehn Minuten dauern.

Ist der Teig noch zu trocken, können Sie vorsichtig etwas Wasser hinzufügen. Ein kleiner Schuss Olivenöl kann ihn zusätzlich geschmeidig machen.

2. Den Teig ruhen lassen

Formen Sie den Teig zu einer Kugel und wickeln Sie ihn in Frischhaltefolie oder decken Sie ihn luftdicht ab. Damit die Klebstoffe im Mehl ihre Wirkung entfalten können, muss der Teig anschließend eine halbe Stunde ruhen.

3. Pastateig ausrollen

Nach der Ruhezeit geht es ans Ausrollen. Teilen Sie die Teigkugel zunächst in mehrere kleinere Portionen. So lässt sich der Teig einfacher verarbeiten.

Mit einem Nudelholz rollen Sie jede Portion auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn aus.

Noch gleichmäßiger gelingt das mit einer manuellen Nudelmaschine. Beginnen Sie dabei mit einer größeren Walzenöffnung und stellen Sie die Walzen nach jedem Durchgang etwas enger.

Je nachdem, welche Pasta Sie zubereiten möchten, sollte der Teig am Ende nur noch wenige Millimeter dick sein.

Tipp: Bestäuben Sie Arbeitsfläche, Teig und Nudelholz beziehungsweise die Walzen immer wieder leicht mit Mehl. So verhindern Sie, dass der Teig kleben bleibt.

4. Die Pasta in Form bringen

Jetzt bekommt die Pasta ihre endgültige Form. Schneiden Sie den ausgerollten Teig beispielsweise in lange Streifen für Tagliatelle oder in Quadrate und Kreise für gefüllte Pasta wie Ravioli und Tortellini.

Teigplatten, die Sie gerade nicht bearbeiten, sollten Sie abdecken, damit sie nicht austrocknen.

Und dann heißt es: kreativ werden. Schließlich ist genau das das Schöne an selbstgemachter Pasta – jede Nudel darf ein kleines bisschen anders aussehen.

5. Frische Pasta trocknen oder direkt kochen

Möchten Sie Ihre Pasta direkt genießen, können Sie sie nach dem Formen kurz antrocknen lassen und anschließend in reichlich gesalzenem Wasser kochen. Frische Pasta benötigt meist nur wenige Minuten – machen Sie am besten zwischendurch den Bisstest.

Bandnudeln können Sie zum Antrocknen locker auf einem Nudelständer oder einer geeigneten Stange aufhängen.

Alternativ legen Sie die Pasta mit etwas Abstand auf eine leicht bemehlte Fläche.

Soll die Pasta länger aufbewahrt werden, muss sie vollständig durchtrocknen, bevor sie luftdicht und trocken gelagert wird.

Und dann? Ab auf den Teller!

Nach Kneten, Rollen und Schneiden haben Sie sich den besten Teil verdient: das Essen.

Servieren Sie Ihre selbstgemachte Pasta mit einer echt italienischen Sauce, etwas frisch geriebenem Parmigiano Reggiano oder ganz schlicht mit gutem Olivenöl. Denn manchmal braucht gute Pasta gar nicht viel – außer ein bisschen Zeit und natürlich Amore.

 

 

Bildhinweis: Die verwendeten Abbildungen wurden mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt. 

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